Die Häufigkeit der Haut- und Verdauungstraktprobleme bei Tieren nimmt immer mehr zu. Sie machen mittlerweile ca. 20 % der Neuvorstellungen in Praxen aus.
Als Darmflora wird die Gesamtheit der Mikroorganismen bezeichnet (99 % Bakterien, 1 % Hefepilze und Viren), die den Darm von Mensch und Tier besiedeln. Sie stellt ein komplexes und dynamisches Ökosystem dar, dass sich in den ersten Lebensjahren etabliert und für den Wirtsorganismus von entscheidender Bedeutung ist. Fremde Keime haben im gesunden Organismus kaum eine Chance sich häuslich niederzulassen oder auszubreiten, denn die Darmflora produziert neben einem sauren Milieu und einem lückenlosen Bakterienrasen auch verschiedene Bakterizide, die gegen andersartige Bakterien und Pilze gerichtet sind. Gerät sie aus dem Gleichgewicht (z.B. durch Medikamentengabe oder Futtermittelumstellungen bzw. -unverträglichkeiten), wird meist die Verdauung schwer beeinträchtigt kann das Immunsystem und das Wohlbefinden insgesamt stören. Zeigt das Tier dauerhafte Symptome wie z.B. vermehrten Kotabsatz und Blähungen oder weist es generell eine unklare „darmbezogene“ Symptomatik auf, empfehlen ich das Darmflora-SCREEN.